Der zweitägige Ausflug des Gewerbevereins Oberamt war ein echtes Abenteuer voller Lacher und unvergesslicher Momente. Am Freitagmorgen traf sich die Gruppe von 16 Personen noch im Dunkeln auf dem Parkplatz Chratz. Mit einem kleinen Car ging es Richtung Malters, natürlich nicht ohne einen Kafi-&-Gipfeli-Halt beim Rastplatz St. Katharina einzulegen.
In Malters wurden wir von Hanspeter Streuli bei der Skimanufaktur Stöckli empfangen – ja genau, der Streuli von den legendären Streuli-Skis aus Schlieren! Der Rundgang durch die Produktion der Stöckli-Skis war beeindruckend. Ganze 143 Arbeitsschritte sind nötig, um einen Stöckli-Ski herzustellen. 14 Schichten Hightech um nicht nur Marco Odermatt zum Sieger zu machen, sondern für die Stöckli-Fahrerinnen und -fahrer ein super Skierlebnis zu bieten. Das nenne ich Handwerkskunst «made in Switzerland»!
Nach einem leckeren Mittagessen in Malters ging es weiter nach Engelberg. Im Hotel Schweizerhof bezogen wir unsere Zimmer. Während einige die Ski-Bar an der Talstation erkundeten, nutzten andere die Zeit zum Ausruhen. Die Stimmung war blendend und beim Abendessen wurden schon fleißig Sprüche geklopft, Witze erzählt und das neuste Internet Meme machte die Runde – dazu aber später mehr.
Es versteht sich von selbst, dass nicht alle nach dem Nachtessen bereits in die mentale Vorbereitung des Ski-Test-Tages einstiegen und Ablenkung für die bevorstehende Herausforderung in illustrer Runde im Pub suchten. Angeregte Diskussionen über Gott und die Welt – ok, eher weniger über Gott und mehr über die Welt – Witze und ein Ausflug in den Jugendslang mit „six-seven“ als «running gag» beherrschte die Runde.
Am Samstag war dann der große Stöckli-Skitest-Tag. Mit viel Anstehen an der Bahn und noch mehr Spaß auf der Piste war der Tag ein voller Erfolg. Vier Mitglieder des GVO kauften neue Skis – ein echter Erfolg für Stöckli und frei nach dem Gwerbler-Motto: Ehret heimisches Schaffen!
Ganz ohne Zwischenfall verlief der Ausflug dann doch nicht. Adrian stürzte kurz vor seinem letzten Schwung und kugelte sich die Schulter aus. Dies hatte zur Folge, dass wir auf der Heimfahrt noch einen kurzen Abstecher ins Zuger Kantonsspital machen mussten. Gute Besserung, Adrian!
Im Namen aller Teilnehmenden bleibt mir nur dem OK zu danken. Es war eine rundum gelungene, stimmige und schöne Reise! Herzlichen Dank!
Toni Schönbächler




